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Aktualisiert: vor 2 Stunden 8 Minuten

Hockey-Männer erkämpfen Remis

17. Juni 2018 - 18:20

Die deutschen Hockey-Männer haben im zweiten Länderspiel gegen Weltmeister Australien ein Unentschieden erkämpft.

Die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) trennte sich am Sonntag in Moers 2:2 (2:1) von den "Kookaburras". Der Mannschaft von Bundestrainer Stefan Kermas gelang damit nach der 0:2-Niederlage vom Samstag ein Achtungserfolg.

"Das war eine klare Leistungssteigerung und ein guter Schritt in die richtige Richtung. Uns ist es gelungen, die hohe Intensität des Spiels fast über die gesamte Zeit anzunehmen und mitzugehen – von ein paar kurzen Phasen abgesehen, in denen uns die Australier vor Probleme gestellt haben", sagte Kermas.

Deutschland verspielt Zwei-Tore-Führung

Tom Grambusch (8.) und Dieter Linnekogel (22.) hatten das DHB-Team verdient in Führung gebracht, ehe der Weltranglistenerste in Person von Tim Brand (26.) und Trent Mitton (32.) kurz vor und nach der Pause ausglich.

Zwei weitere Härtetests absolviert der Olympia-Dritte gegen England, das am kommenden Mittwoch sowie am Freitag in Köln Gegner der deutschen Nationalmannschaft sein wird. Die vier Länderspiele bilden den Auftakt der Kernvorbereitungszeit für die Weltmeisterschaft in Indien (28. November bis 16. Dezember).

Außenseiter holen Hockey-Titel

10. Juni 2018 - 17:44

Zwei Derby-Endspiele, zwei Überraschungssiege: Bei den Final Four in Krefeld feierten die Hockey-Männer vom HTC Uhlenhorst Mülheim und die Frauen vom Club an der Alster die deutsche Meisterschaft.

Während der zuletzt abgehängte Rekordmeister gegen Branchen-Primus Rot-Weiss Köln 3:2 (1:1) triumphierte und sich seinen 17. Meistertitel sicherte, gewannen die Hanseatinnen gegen den favorisierten Stadtrivalen Uhlenhorst Hamburg mit 3:1 (0:1). (Highlights der Finals Frauen & Männer ab 20.30 Uhr im TV auf SPORT1)

"Es ist einfach nur unglaublich. Nach 21 Jahren deutscher Meister - ich kann es nicht in Worte fassen. Ich glaube, das Klubhaus steht nach heute Abend nicht mehr", sagte Mülheims Mittelfeld-Dirigent Tim Herzbruch, der zum besten Spieler des Wochenendes gekürt wurde. "Wir haben uns den Sieg schon zugetraut. Im Finale muss man auch etwas drauf haben und das haben wir auch bewiesen."

Vor 4300 Zuschauern verpasste Rot-Weiss nach einer rekordverdächtigen Hauptrunde im siebten Finale in Folge den insgesamt achten Titel der Vereinsgeschichte, die Frauen vom UHC ließen im zehnten Finale in Serie den vierten Sieg in Folge liegen. Der Club an der Alster feierte so seinen ersten Titel überhaupt.

Das mit zahlreichen Nationalspielern gespickte Kölner Team dominierte zunächst die Partie, ließ aber einige Großchancen ungenutzt. Das bestrafte der zweimalige Olympiasieger Thilo Stralkowski (22.) und lupfte den Ball nach einer Strafecke ins Tor. Mülheim bekam durch den Treffer Aufwind, doch es war der Olympiadritte Christopher Rühr, der keine Nerven zeigte und unter lautstarkem Pfeifkonzert der Mülheim-Fans einen Siebenmeter verwandelte. Jan Fleckhaus' (40.) verkorkster Schuss kullerte an den Schienen von Torhüter vorbei ins Tor. Malte Hellwig (49.) glich für Mülheim aus, ehe Jan Schiffer (54.) den Traum vom Titel mit einem Stechertor wahr machte.

Zuvor hatten sich die beiden Frauen-Teams einen offensiven Schlagabtausch geliefert, bei dem gefährliche Torszenen zunächst rar waren. Die Olympiadritte Janne Müller-Wielandt (18.) nutzte dann die erste Großchance und schrubbte den Ball spektakulär unter die Latte. In der zweiten Hälfte drehte dann der Underdog trotz drückender Hitze auf: Nationalspielerin Viktoria Huse (43.) glich per Strafecke aus, fünf Minuten später besorgte Carlotta Sippel (47.) die Führung für den Club. Hannah Valentin (56.) sorgte für die Entscheidung.

Köln mit Schützenfest ins Finale

9. Juni 2018 - 21:00

Bei der deutschen Hockeymeisterschaft in Krefeld haben Rot-Weiss Köln und Uhlenhorst Mülheim das Endspiel in der Herrenkonkurrenz erreicht. Die Mülheimer behielten im zweiten Halbfinale des Final-Four-Turniers am Samstag gegen Titelverteidiger Mannheimer HC mit 2:1 (2:0) knapp die Oberhand.

Die Tore für Rekordmeister Uhlenhorst gelangen vor 7054 Zuschauern auf der Anlage des Crefelder HTC Malte Hellwig sowie Nationalspieler Timm Herzbruch.

Im ersten Semifinale hatte Hauptrundenprimus Köln zuvor beim 8:2 (4:2) gegen den Harvestehuder THC ein Schützenfest gefeiert. Durch den klaren Erfolg zogen die Rheinländer bereits zum siebten Mal in Folge in das Endspiel um die deutsche Meisterschaft ein.

"Wir haben sehr konsequent gespielt und das Spiel auch dominiert", zeigte sich Nationalspieler Christopher Rühr nach Spielende zufrieden. Der Stürmer traf doppelt, außerdem trugen sich  Jan Fleckhaus (2), Tom Grambusch, Moritz Trompertz, Christopher Zeller und Marco Miltkau in die Torschützenliste ein.

Auch Kölns Coach Andre Henning hatte wenig auszusetzen: "Mal abgesehen von den acht Ecken gegen uns, was einen Trainer in der Menge nie freut, haben wir viel von dem, was wir uns vorgenommen hatten, auch sehr gut umgesetzt. Die Mannschaft hat die Qualität auf den Platz gebracht, unsere herausragenden Leute im richtigen Moment stark in Szene zu setzen." 

Hamburger Derby bei den Frauen

Bei den Frauen kommt es zuvor zum Hamburger Duell zwischen den Teams Club an der Alster und Uhlenhorster HC. Hauptrundensieger Club an der Alster besiegte den Düsseldorfer HC mit 4:3 (1:1, 0:0, 3:2) nach Penaltyschießen, Meister UHC schlug den Mannheimer HC ebenfalls mit 4:3 (0:0) nach Penaltyschießen.

Den Final-Sonntag eröffnen die Damen um 11:00 Uhr. Das Endspiel der Herren folgt im Anschluss ab 15 Uhr. SPORT1 zeigt die Highlights der beiden Partien ab 20:30 Uhr im TV.    

Hockey: Mannheim will die Titelverteidigung

9. Juni 2018 - 10:24

Beim Final Four in Krefeld tritt der Hockey-Bundesligist Mannheimer HC seine erste Titelverteidigung an - die Favoritenrolle übernimmt allerdings Rot-Weiss Köln. Als deutlicher Spitzenreiter der Hauptrunde, mit acht Punkten Vorsprung auf Verfolger Mannheim, ist der Vizemeister der erste Anwärter auf den Titel.

Das mit zahlreichen Nationalspielern bestückte Kölner Team muss sich im ersten Halbfinale am Samstag gegen den Harvestehuder THC (16.00 Uhr) durchsetzen. Im Anschluss will Mannheim das Finalticket gegen den HTC Uhlenhorst Mülheim lösen (18.00 Uhr beide Spiele LIVE im TV auf SPORT1).

Köln mit Ligarekord ins Final Four

"Was die individuelle Qualität angeht, werden wir die meisten Spieler haben, die ein Final-Four-Match entscheiden können", sagte RWK-Coach Andre Henning. Die Kölner hatten mit 51 Punkten nach der regulären Spielzeit den Ligarekord geknackt. "Wir müssen eine gute Team-Performance auf den Platz bringen, um erfolgreich zu sein. Und da sind wir in den letzten Partien in Sachen Feintuning auf einem richtig guten Weg gewesen", sagte Henning selbstbewusst.

Die Frauen des Hauptrundensiegers des Club an der Alster und des Düsseldorfer HC eröffnen die Jagd nach dem Titel um 11.00 Uhr, danach steigt die Partie zwischen dem amtierenden Meister Uhlenhorster HC und Vizemeister Mannheimer HC (13.30 Uhr beide Spiele im LIVESTREAM). Am Sonntag startet das Endspiel der Frauen um 12.00 Uhr, die Männer spielen um 15.00 Uhr.

Hockey-Star Fürste beendet Karriere

26. Mai 2018 - 18:34

Der zweimalige Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste beendet in der kommenden Woche seine Karriere.

Das verkündete der 33-Jährige nach dem Heimspiel seines Vereins UHC Hamburg gegen den Düsseldorfer HC am Samstag (3:4). Fürste hatte bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking und 2012 in London jeweils die Goldmedaille mit der deutschen Nationalmannschaft gewonnen, 2016 in Rio holte er Bronze. 2012 wurde Fürste zum Welthockeyspieler gewählt.

"Es ist keine Entscheidung gegen etwas gewesen, sondern für etwas. Ich habe zwei kleine Töchter und eine Firma", sagte Fürste. Zusammen mit zwei Gesellschaftern betreibt Fürste eine Sportmarketing-Agentur. Die Entscheidung, seine Karriere zu beenden, sei "vor drei oder vier Wochen" gefallen, den Klub habe er vor zwei Wochen informiert.

Während seiner Karriere spielte Fürste fast durchgehend für den UHC Hamburg. Einzig von 2012 bis 2013 war er für den spanischen Verein Club de Campo Madrid aktiv. Zudem spielte er im Januar und Februar 2013 in Indien für die Ranchi Rhinos. Offiziell verabschiedet wird Fürste nach dem Derby beim Harvestehuder THC am kommenden Sonntag.